„Burnout?“ – „Nein, danke. Ich hab schon.“ Wie die Präsenz von Burnout die Einschätzung unserer Gesundheit beeinflusst

Das Ziel der zugrunde liegenden Studie war die Untersuchung des Einflusses der wahrgenommenen Burnout-Präsenz auf die Einschätzung der eigenen Gesundheit. Die bisherige Forschung hat sich in hohem Maße mit den Burnout-begünstigenden Einflüssen und dem Syndrom selbst beschäftigt. In dieser Studie wurde die Betrachtungsperspektive erweitert und die Auswirkung des sich manifestierenden Syndroms in Form einer allgemeinen Präsenz, die sich im medialen, gesellschaftlichen, sozialen und kommunikativen Kontext niederschlägt, untersucht. Darüber hinaus wurde der Einfluss des Persönlichkeitsmerkmals Empfänglichkeit auf den Zusammenhang zwischen der Burnout-Präsenz und dem individuellen Burnout-Befinden betrachtet.
Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen allgemeinen Burnout-Präsenz und dem individuellen Burnout-Level der Probanden. Ferner können die einzelnen Bestandteile der Burnout-Präsenz (medial, sozial, kommunikativ) das individuelle Burnout-Level signifikant vorhersagen. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass die Empfänglichkeit einen moderierenden Einfluss hat und bei überdurchschnittlicher Ausprägung das Burnout-Level signifikant mitbestimmt.

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